Werkstatt für junge Literatur 2023

Ausgewählte Stipendiat:innen

Auch für 2023 schrieb die Jugend-Literatur-Werkstatt Graz in Kooperation mit der IG Autorinnen Autoren für junge Autorinnen und Autoren die Teilnahme an einem internationalen Workshop aus. Mit diesem für die Teilnehmenden kostenlosen Angebot sollen junge Autor:innen aus Europa, die in deutscher Sprache schreiben, bei der Arbeit an größeren literarischen Prosaprojekten gefördert werden.

Diesmal wurden von der Jury aus 67 anonymen Bewerbungen 8 Stipendiat:innen ausgewählt. An der Werkstatt für junge Literatur 2023 nehmen teil:

Mirandolina Babunashvili (DEU)
Anahit Bagradjans (DEU)
Mitra Darja Darvish (DEU)
Maurus Jacobs (DEU)
Franziska Schlögl (DEU)
Lena Schätte (DEU)
Julie Schöttner (DEU)
Valeska Stach (CHE)

Jury:
Alexander Brabandt, Leipzig
Johannes Brodowski, Leipzig
Marie Gamillscheg, Graz/Leipzig

Die ausgewählten Autor:innen waren eingeladen, an der Werkstatt für junge Literatur von 6. bis 10. September 2023 im Bildungshaus Schloss Retzhof kostenlos teilzunehmen. Hier fand hauptsächlich Textarbeit in Gruppengesprächen statt, darüber hinaus bestand die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. An der intensiven Textarbeit beteiligten sich Jürgen Hosemann, Lektor im S. Fischer Verlag, Daniel Rothenbühler, Mitbegründer des Schweizerischen Literaturinstitutes Biel, Bettina Wörgötter, Lektorin im Zsolnay Verlag, sowie Johannes Brodowski, langjähriger Workshopleiter aus Leipzig.

Zudem gab es eine Begegnung mit der Berliner Autorin Isabel Fargo Cole, sie eröffnete mit einer öffentlichen Lesung am 6. September um 20 Uhr die Veranstaltung. Ebenso wurden Referent:innen aus dem Literaturbetrieb zum Erfahrungsaustausch eingeladen.

Die beim Workshop besprochenen Texte wurden schließlich bei der Abschlusspräsentation am Samstag, 9. September um 19:30 Uhr erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. In der Folge wurden Textausschnitte aus den literarischen Projekten zu einer Publikation in der Reihe »Erkundungen« zusammengefasst.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde bereits zum achten Mal der Retzhof-Preis für junge Literatur verliehen, mit dem herausragende Projekte aus dem Kreis der Stipendiat:innen in besonderer Weise gewürdigt werden sollten. Er ging diesmal an Mauros Jacobs (Berlin) für sein Projekt „Schlimm wird es nicht“ (1. Preis), an Julie Schöttner (Köln) für ihr Projekt „Nachlass“ (2. Preis) sowie an Mirandolina Babunashvili (Darmstadt) für ihr Projekt „Linien“ (3. Preis).

Die Teilnahme von Autor:innen aus Deutschland wurde vom Deutschen Literaturfonds e. V. gefördert.