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Trotz Aprilwetter war die Stimmung während
der Schreibzeit Halle
ungetrübt. So manchem fiel der Abschied am Ende dieser Werkstattwoche
besonders schwer. Eine Menge guter Geschichten und Gedichte zeigt,
wie anregend diese Begegnung 9 bis 13 Jahre junger Schreibender
aus Deutschland und Österreich war. Mit
dabei waren auch PreisträgerInnen
unseres großen Literaturwettbewerbes.
Gleich
aus vier verschiedenen Ländern kamen diesmal die
Teilnehmerinnen zur Schreibzeit
Hard. Damit war die dritte Werkstatt in der Bodenseeregion
die bislang Internationalste. Für die meisten der 13-
bis 17-Jährigen war es die erste (und hoffentlich nicht
auch letzte) Begegnung dieser Art. Trotz der so unterschiedlichen
Dialekte gab es kaum Verständigungsschwierigkeiten, und
es entstand eine Menge beeindruckender Texte.
International
war auch die Schreibzeit Leoben,
an der 18 Jugendliche aus Bulgarien, Deutschland, Südtirol
und Österreich teilnahmen. Es war dies die erste Werkstattwoche
in der Montanstadt.
Dabei entstand nicht nur eine Vielzahl an lesenswerten Texten
entstand, sondern kam auch der "Spaßfaktor" nicht
zu kurz.
Schon
Monate im Voraus war diesmal die Sommerschreibzeit
Graz im Schloss St. Martin ausgebucht. Jene
20 junge SchreiberInnen aus Deutschland und Österreich,
die das Glück hatten, einen Platz zu ergattern, freuten
sich umso mehr über diese Woche voller Abenteuer und Anregungen,
in der nicht nur viele spannde Horrorgeschichten und etliche
Gedichte entstanden.
Viele interessante Beiträge gab es zum Literaturwettbewerb
»Fremd« (14-18 Jahre). Hier sind die PreisträgerInnen.
Die Gewinnerinnen (1.-3. Preis) wurden auch in der Tageszeitung
Der
Standard vorgestellt.
Erstmals hatten wir Gelegenheit, gemeinsam
mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung zur
Mitteleuropäischen Schreibzeit
Wolfenbüttel einzuladen.
Jugendliche aus Deuschland, Südtirol und Österreich
fanden sich in der heimeligen Schünemannschen Mühle
ein, um trotz knapp bemessener Zeit neue Texte zu erarbeiten.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Auch
nach diesem werkstattreichen Sommer war das Interesse
ungebrochen. Deshalb gab es in diesem Jahr auch die Herbstschreibzeit Graz. Ein
Dutzend 9 bis 14 Jahre junger Schreibender aus den verschiedensten
Gegenden Österreichs traf sich im Anton-Afritsch-Kinderdorf
auf dem Steinberg, und ließ sich zu vielen neuen Geschichten
und Gedichten anregen.
In
einer feierlichen Lesung konnten die PreisträgerInnen
der beiden großen Literaturwettbewerbe ihre Texte vorstellen,
die es nun in einem eigenen Buch mit dem Titel Fremd
nachzulesen gibt, das gemeinsam mit der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
herausgegeben wurde.
Kleine
Zeitung und korso berichteten über diese Veranstaltung,
die mit einem Empfang von Landeshauptmann Waltraud Klasnic ihren
festlichen Abschluss fand.
Die
besten Texte dieses Jahres wurden, wie üblich, in
weiteren ERSTdrucken zusammengefasst.
Zwei Lesungen in der Steiermärkischen
Landesbibliothek bildeten den gemütlichen Rahmen
für die Präsentation der neuen Bände. Viele Interessierte
waren gekommen, um den druckfrischen Geschichten und Gedichten
der jungen AutorInnen zu lauschen.
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2000
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1999
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seit unserer Gründung, bei uns passiert ist, gibts
in unserer Chronik. |