Sergej Taschkenov (18)
Die
Krähen, die stolzen und schwarzen,
zerkratzen die kahlen
Äste.
Geheimnisse werden gehütet –
nur die
Kräh’ erfährt die Wahrheit.
Das
Krächzen zerreißt den Himmel
in kleine und tiefe
Kratzer,
Wolken zerweinen ihren Schmerz
und leiden,
und
halten den Mond in Atem.
Ich
gehe und fühle seltsam
die Krähe auf meiner
Schulter.
»Was willst du?« – »Die Wahrheit
sagen:
Die Zeit
ist schon
gekommen.«