Beatrice Garske (13)

Die Reise des Gummifroschs

Wie immer in den Sommerferien wollte der Gummifrosch verreisen. Diesmal hatte er sich das Ziel "Karibik" ausgesucht. Am nächsten Tag sollte es losgehen. Er hatte vor, mit einem Plastikvogel dorthin zu fliegen. Susi, die aufblasbare Schnecke, half Gumfro, so hieß der Gummifrosch, bei den Vorbereitungen für die Reise. Natürlich musste Gumfros Haustier eingepackt werden, Eisi, die Eisenente.

Okay, genug mit den Vorbereitungen, jetzt ging’s zum Plastikvogelflughafen. Am Flughafen waren schon sehr viele, die auch mitwollten. Da waren ja auch Purzel, die Porzellankatze, und Otto, der Glashase. Ob die auch in die Karibik wollten?

Gumfro holte sein Ticket raus. Eisi, die Eisenente, brauchte keines, der Gummifrosch hatte sie in den Papierkoffer geknetscht.

Und los ging es. Der Plastikvogel startete. Am Anfang verlief der Flug ganz normal. Doch auf einmal wurde Willi, dem Holzhund, schlecht. Er wollte aus dem Fenster des Plastikvogels ... na, ihr wisst schon. Aber er sah die Glasscheibe nicht – und krach, sie zerfiel in unzählbare Einzelteile.

Jetzt war Willi nicht mehr schlecht, er konnte nur noch an seinen schmerzenden Kopf denken. Sofort kam Manja, die Wattebiene, um dem armen Holzhund zu helfen. Willi ruhte sich dann erst mal ein bisschen aus.

Nach ca. 1,5 Stunden landete der Plastikvogel. Der Rest des Fluges war gut verlaufen.

Gumfro machte sich mit seiner Eisenente auf den Weg zum Hotel. Purzel, die Porzellankatze, und Otto, der Glashase, wollten doch nicht in die Karibik. Sie mussten in einen Jeansschmetterling umsteigen.

Gumfro und Eisi gingen fast jeden Tag baden, denn das Wetter war toll.

Gumfro lernte auch eine Freundin kennen, Tira, die Pappraupe.

 

Niemand ist furchtlos

Hexen, Räuber und Ritter
haben auch mal Angst.
Manchmal vor ’nem Gewitter,
auch wenn du das kaum glauben kannst.

Ich kenn’ da ein paar Hexen,
die haben ein Problem.
Sie fürchten sich vor Echsen,
das finde ich extrem.

Auch Räuber können ängstlich sein,
ja sogar ganz schön doll.
Wenn ein Bär kommt, laufen sie ins Haus hinein.
Also, mit dem Mutig Sein ist’s bei denen nicht so toll.

Und am schlimmsten sind die Ritter.
Sie laufen weg, vor ’ner kleinen Maus.
Ab und zu brauchen sie sogar ’nen Babysitter,
oh Gott, das ist ein Graus.

Und da sieht man’s wieder:
Es gibt keinen, der furchtlos ist,
denn sonst hätten wir manchmal
die Angst vermisst.