Antwort von Linda Wilken
Hallo!
Danke für die Kritik! Da ihr euch ja offensichtlich eine heftige Diskussion geliefert habt und viele Ungereimtheiten aufgetaucht sind, möchte ich gerne darauf antworten.
Ich habe "Spur einer Chance" schon an mehreren Stellen zur Kritik gestellt, weil es mir selbst als überarbeitungsbedürftig schien.
Dabei hatten meine "Kritiker" immer das selbe Problem wie ihr: Niemand wusste so recht, was er davon halten sollte. Die Meinungen gingen von "genial", "poetisch" über "schrecklich" und "banal". Naja, jetzt bin ich genauso schlau wie vorher und werde es entweder überarbeiten oder in den unergründlichen Tiefen meines Schreibtisches verschwinden lassen.
Ich habe das Gedicht an die Literaturwerkstatt geschickt, weil ich wusste, dass ihr euch ernsthaft, ehrlich und ohne Schnörkel damit beschäftigt.
Und so war es. Das es aber so heftig aufgenommen wurde, das hat mich doch erstaunt.
Ich kann euch beruhigen: Ich bin weder labil noch lebensmüde. Beim Schreiben habe ich einfach Spaß an der Überspitzung von Gefühlen. Das ich damit Leser irritiere, ist mir nicht zum ersten Mal passiert, muss ich zugeben
Zum Inhalt, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Das Gedicht handelt hauptsächlich von der Unvereinbarkeit seiner Persönlichleit mit seiner Umwelt. Vielleicht auch, ein Exot zu sein.
Dazwischen schimmern auch noch viele andere Empfindungen durch, die ich heute aber nicht mehr hundertprozentig herausfiltern kann. (Das Gedicht ist über ein Jahr alt und mir fast fremd geworden.)
Denkt jetzt bitte bloß nicht, ich sei beleidigt oder so. Ich habe mich sehr über diese umfangreiche Kritik gefreut und lasse in Zukunft bestimmt nochmal von mir hören, bzw. lesen;-)
Macht weiter wie bisher!
Liebe Grüße
Linda