Peter S. (16)

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Schindlersche Gedichte Vol I


Trister Winter I

Eisige Berge in Zeiten der Unberechenbarkeit
Geheimnisse sorgsam verborgen zwischen kalten Steinen
Kräfte langsam entfacht vom Wind der Unendlichkeit
Lass mich betört werden durch deine Stille
Verzaubere mich durch deine Stärke
Gefangen in trauriger Abgeschiedenheit
Hier bin ich daheim

 

Trister Winter II

Meine Seele reitet auf deinem frostigen Rücken
Nimm‘ mich mit auf deine Reise,einen unglaublichen Raubzug
Wo sich die Elemente treffen,ein Verbrechen ohne Gier
Und wir alle werden vereint sein – für immer

Wenn die Blätter gestorben sind
Und Leben am Ende ist
Zeigst du mir den Weg zu ungeborenem Leben
Leben mit Sinn.

 

Das Fenster

Seht hindurch,geht vorbei
Es offenbart uns zweierlei
Nur wessen Herzen tot
Und wessen Seele trist
Wird die wahre Bedeutung erkennen
Seht hindurch,geht vorbei
Der alte Mann bringt uns Erstaunen bei
Er zeigt uns,dass es auch anders geht
Isoliert von draußen
Lebt er sein Leben
Verborgen in dunklem Holz
Und getaucht in blaues Licht
Seht hindurch,geht vorbei
Er steht jeden Tag dabei

 

Fernet Branca

Flieg‘ schwarzer Gegensatz
Du lässt mich teilhaben
Teilhaben an deinem Flug
Durch die Wälder der Ahnen
Über die Berge des Windes
Über seichtes Gewässer
Bis hin zum Braun
Oh die Reise wird ein Leichtes
Du musst es nur wollen
Lass deine Seele eintauchen in das Herz des Adlers
Fühle seine Mystik und seine Augen
Doch guter Wille erstarrte viel zu schnell
Und es ist wie bisher
Einsam

Und Leer