Voller Depression und Verzweiflung geht der Künstler in
sein Atelier, um an einem Gemälde weiterzuarbeiten, an welchem
er schon viele Monate gearbeitet hat.
Der Maler nimmt seinen Pinsel und fängt an zu malen. Seine
Farbpalette wird immer dunkler, und seine Trauer verrinnt mit
den anderen Farben.
Er wird immer versessener in seine Kunst, und dasnunmehr nächtliche
Gemälde verschlingt seine Seele. Der Künstler trägt
seinen Hass und seine Wut mit jedem Pinselstrich dicker auf. Er
weiß nicht, was er malt, aber er respektiert es wie eine
höhere Macht. Am Abend zieht der Schlaf wie ein sanfter Schleier
über seinen Körper, und er begibt sich nach Hause in
sein Bett. Als er am Morgen aufwacht, ist all sein Kummer verblaßt.
Über Nacht ist er ein glücklicher Mensch geworden, doch
alls er vergnügt in sein Atelier geht und sein Gemälde
erblickt, fällt er um. Er ist tot.